CHRONIK

 

Matthias „Hias“ Wuppinger wurde als achtes und letztes Kind vom Hiaslbauern im schönen idyllischen Seekirchen-Halberstätten (auch „Sauwinkl“ genannt) geboren. Die Musi bzw. die steirische Harmonika wurde ihm schon in der Kindheit in die Wiege gelegt. Bei den Eltern und Geschwistern durfte er schon als Kind miterleben, wie das gemeinsame Musizieren in der Familie gepflegt wurde. Ob bei Familienfesten, der Feldarbeit, zum Feierabend auf der Hausbank, Pensionistennachmittagen, bei der Nachtroas, Harmonikatreffen, Heimatverein, Landjugend, Bundesheer, am Stammtisch beim Gstanz’lsinga, in der Klessheimer Landwirtschaftsschule uva. mehr.

 

Matthias hat bereits als Schüler Lieder zum Nachsingen für die älteren Geschwister aufgeschrieben und in wunderschöner Handschrift somit auch für die Nachwelt erhalten. In der Hauptschule erlernte er das Hackbrettspielen und durfte mit der „Seekirchner –Stub’nmusi“ seinen erste Live Auftritt im ORF bei der Sendung Musik ins Wochenende absolvieren

 

Später wurde er Mitglied beim Heimatverein „d’Seeburga“ in Seekirchen, wo er neben dem Volkstanz’n und Schuhplattl’n auch gleich einmal als Ersatz-Ziachspieler bei der „Sepp’nbauer“ Schrammelmusik (Tanzlmusi) bei den Heimatabenden mitmusizierte.

1976 -1986 wurde er zum Obmann des Heimatvereins gewählt, wo er für alt und jung mit Rat und Tat zur Seite stand und die Gemeinschaft im Singen, Tanzen und Musizieren aufrechterhielt.

Eine eigene Musikgruppe war schon immer Matthias' Traum. Am 31.12. 1976 war es dann soweit. Ein Musikfreund (Leit’n Steff mit Schwester Maria) aus Hintersee-Faistenau hatte eine 6 Mannkapelle. Diese wollte zu Silvester einmal pausieren. Ein Anruf und zu Weihnacht’n eine Probe und dem ersten Auftritt im Gasthaus „Ebner“ in Hintersee stand nichts mehr im Wege. Schnell wurde noch nach einem Namen für die Gruppe gesucht.

Nun die oft gestellte Frage wie man eigentlich auf den Namen gekommen ist.

 

An erster Stelle sei erwähnt: Zum „Fensterlngehn“ ist ein Laternderl mitzuführen, dass man auch in der Dunkelheit am Kammerfenster erkennen kann, ob man bei einem fesch’n Dirndl gelandet ist.

An zweiter Stelle sei erwähnt: Ein „Laterndl“ erstrahlt für Licht und Frieden, Gemütlichkeit und Geborgenheit, sei es in der Stub’n , in einer Almhütte, beim Herrgottswinkl, im Advent…..

Ein Getränk Namens „Laterndl“ durfte natürlich auch nicht fehlen.

 

Matthias hat schon zur damaligen Zeit einige Texte und Melodien zum Thema „Laterndl“ verfasst (Wenn die Sonne versinkt, Laterndl-Lied).

Inzwischen hat Matthias an die 500 Texte bzw. Melodien geschrieben. Ein Teil davon wurde auf 12 Tonträgern veröffentlicht. Die 13. CD erscheint zum Jubiläum „30-Jahre Laterndl-Trio“ mit dem Titel: "I hob mei Hoamat gern!"

 

Die Musikanten die Matthias in diesen 30 Jahren das Vertrauen und die Liebe zur Musik verliehen oder auch geschenkt haben seien an dieser Stelle hier lobend und DANKBAR erwähnt:

 

1976-1977 Weissenbacher Maria und Stefan 5324 Hintersee

1978-1993 Schwaighofer Maria 5161 Elixhausen

1978-2000 Schwaighofer Anton 5161 Elixhausen

1984-2002 Wuppinger Marianne 5161 Elixhausen

1993-2000 Buchböck Jörg 4820 Bad Ischl

2000-2002 Brunnauer Johann 5421 Adnet

2003-2006 Loibichler Josef 4894 Oberhofen

2006-2008 Langer Peter 4821 Lauffen/Bad Ischl

seit 2003 Ortner Hans Peter 5600 St. Johann/Pongau

seit 2008 Keuschnigg Willy 5424 Bad Vigaun

seit 1976 Wuppinger Matthias 5161 Elixhausen

 

Für kurze Zeit: Friembichler Bert, Reitzel Didi, Fischwenger Paul, Radauer Reini, Eder Blasius;